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                                                             Hintergrundinfos:           

   Niederrhein-Ablagerung, Fundmöglichkeiten

An verschiedenen Kiesgruben vom Niederrhein und in deren Nähe, kann man mit etwas Glück, schöne Achate finden. Diese sind mit dem Ur-Rhein und in der Eiszeit als Geröll-und Geschiebesteine hier abgelagert worden.

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Am Ende der Braunkohlenzeit, im Pliozän, überwand der junge Rhein, aus der Mainzer Gegend kommend, zum ersten Mal das Rheinische Schiefergebirge.Mit dem Ausklingen der Braunkohlezeit schwand auch im nördlichen Rheinland das subtropische Klima.

 

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Zu dieser Zeit suchte der Rhein mit der Ur-Maas den Weg zum Meer und lagerte dabei die ältesten Diluvialschotter in Form von wasserhellen und milchigen Quarzen und anderen Kieselsteinen ab.

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Die im Schmelzwasser der Alpen mitgeführten Schotter, Sande und Lehme lagerte der Rhein und seine Nebenflüsse  in schmalen Tälern und in den Hoch-und Tiefebenen ab. In weiten Flussaufschüttungen, die als Kieseloolithstufen bezeichnet werden, wurde Schottermaterial aus Quarzit, Ryholit, Kieselschiefer, Feuerstein, Hornstein und nicht selten, aus "bunten Geröllen" wie Sandstein und Basalt sedimentiert.

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In der zweiten Eiszeit der Saal-Eiszeit, drang das Eis bis weit ins rheinische Land vor. Der Rheinlauf wurde durch vorgelagerte Eisbarrieren in seinem Lauf gehemmt und sein Wasser lagerte, hin- und herpendelnd, seine mitgeführten Gesteinsmassen als Kiese und Sande ab. Darin finden sich als Fremdgesteine kleine und größere Brocken nordischen Gestein.

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Auffallend sind da, rosarote Granite und schöne Gneise. Diese Fremdlinge haben nicht das Wasser, sondern das Gletschereis aus dem hohen Norden (Skandinavien und Finnland) in den Niederrhein verfrachtet und wurden von diesem als typische Endmoränenblöcke abgelagert.

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Es gibt viele Anzeichen, die, wie die nordischen Findlinge, Gletscherschliffe,  Moränen und Überreste einer Kälte liebenden Tierwelt, bezeugen, dass über das nördliche Rheinland einst eine Eiszeitperiode gegangen ist.

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Dieses Eiszeitalter hat der Landschaft um den Niederrhein das letzte Aussehen gegeben. Sie hinterließ in der ansonsten flachen Landschaft, Hügelketten aus nordischem Gesteinsmaterial, sowie Grund-, End- und Stauchmoränen, erratische Blöcke und Schmelzwassersande.

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Deshalb sind auch Funde von Fossilien wie Seeigel, Muscheln und Geweihe vom Rentier, Zähne vom Mammut, Knochen vom langhaarigen Nashorn und anderen Tieren aus der Eiszeit möglich.

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Mit etwas Glück findet man aber auch schöne abgerollte Kieselhölzer. Die Hölzer die man hier finden kann, stammen Größtenteils aus dem Tertiär(vor etwa 1,8 bis 65 Millionen Jahren).In dieser Zeit war das Niederrheingebiet, mehrmals Bestandteil, des tertiären Meeres.

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Niederrhein@geroell-achat.de